VERANTWORTUNGSLOSE POLITIK:

 
GRAZER LANDESZEUGHAUS IMMER NOCH „FEUERFALLE“

8. Aprilsymposium 2007 sowie Seminar „Brandschutz in kulturhistorischen Bauten“:

Skandalöse Sicherheitsmängel im Grazer Landeszeughaus aufgezeigt!

Seit 13 Jahren ist der heimischen Politik bekannt, dass das Grazer Landeszeughaus eine „Feuerfalle“ ersten Ranges ist. Trotzdem wurde bisher nichts unternommen die Situation zu entschärfen. Solche und andere Vorwürfe wurden beim 8. Aprilsymposium 2007, am 13. April sowie beim Seminar „Brandschutz in kulturhistorischen Bauten“ des Brandschutzforum Austria, am 24. April, im Grazer Seminarhotel Novapark erhoben.

Am Beispiel des Grazer Landhauses, bei dem ja nicht nur die weltberühmte Waffensammlung sowie Kulturgüter ersten Ranges, sondern vor allem die Menschenleben der Besucher gefährdet sind, wurde das Thema „vorbeugender Brandschutz in historischen Bauten“ fachlich abgehandelt.

Nicht nur die weltberühmte Waffenkammer, auch die Besucher sind akut gefährdet.

„Die Fakten liegen auf dem Tisch. Sie wurden aus Anlass des Wiener Hofburgbrands bereits kurz danach erhoben“, so der Präsident des Brandschutzforums Austria, LFR Dr. Otto Widetschek. „Seither hat sich aber kaum etwas verändert: Sollte je ein Brand ausbrechen, so sind nicht nur die Kulturschätze, sondern auch die Besucher hoffnungslos verloren, weil es keine unterteilten Brandabschnitte und nur einen unzulänglichen Fluchtweg gibt!“
Dass im Grazer Landhaus noch immer keine Brandschutzkonzepte umgesetzt wurden liege aber nicht nur an Politikern und unflexiblen Historikern, die ihre Köpfe in den Sand stecken würden. Es wurden auch Vorwürfe laut, dass die Mitarbeiter verschiedener politischer Parteien es ablehnen würden, ihre Büros in solche Fluchtwegekonzepte einzubinden.
An der Tagung nahmen Brandschutzbeauftragte heimischer Betriebe und interessierte  Kursbesucher teil.

Christof Oswald

 

„Landeszeughaus ist eine Feuerfalle“

„Seit 13 Jahren ist der heimischen Politik bekannt, dass das Grazer Landhaus eine Feuerfalle ersten Ranges ist. Trotzdem wurde bisher nichts unternommen, um die Situation zu entschärfen.“ Einmal mehr kritisiert Otto Widetschek vom Brandschutzforum Austria die „skandalösen Sicherheitsmängel“ im Landeszeughaus: Bei einem Brand „sind nicht nur die Kulturschätze, sondern auch die Besucher hoffnungslos verloren, weil es keine unterteilten Brandabschnitte und nur einen unzulänglichen Fluchtweg gibt!“

Ein Sicherheitskonzept für das Landeszeughaus scheitere bisher nicht nur an der Verantwortungslosigkeit der verschiedenen Handelnden, sondern auch an persönlichen „Befindlichkeiten“

Kleine Zeitung 27.4.2007

Siehe auch: Brandschutz & K-Schutz, Kulturbauten

 

 

0316 71 92 11

office@brandschutzforum.at

0316 71 92 11 9